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Archiv für März 2010

Frühblüher Wiesenblumen am Uferrand

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Frühblüher – Wiesenblumen am Uferrand
Pflanzenkenner gesucht!

Heute bin ich etwa hundert Meter am Ufer des Sulzbachs entlang spaziert und habe ein halbes Dutzend blühende Pflanzen angetroffen. Mit der Bestimmung von Löwenzahn (Taraxacum officinale; ein Korbblütler) und Scharbockskraut (Ranunculus ficaria; ein Hahnenfußgewächs) habe ich keine Probleme, diese beiden blühen dort schon seit einiger Zeit; den ersten Löwenzahn habe ich bereits am 3. März am Sulzbachufer angetroffen.

Bei den folgenden Pflanzen musste ich meine Pflanzenführer zu Rate ziehen (Heiko Bellmann: Der große Kosmos Pflanzenführer und Wilfried Stichmann: Der große Kosmos Naturführer Tiere und Pflanzen und Gertrud Scherf: Wiesenblumen. Der etwas andere Naturführer).

Beim folgenden Bild bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um eine Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum; ein Lippenblütler) handelt.
Purpurrote Taubnessel



Bei den nächsten beiden ist vermutlich die grobe Zuordnung korrekt, aber eine exakte Bestimmung kann ich nicht leisten; hier benötige ich die Unterstützung eines echten Pflanzenkenners.



Das Folgende ist wohl eine Windröschen-Art, also ein Hahnenfußgewächs. Vermutlich handelt es sich um ein Buschwindröschen (Anemone nemorosa).
eventuell eine Windröschen-Art



Das Folgende ist wohl eine Ehrenpreis-Art, also ein Rachenblütler; ich tippe mal auf Fadenehrenpreis (Veronica filiformis), eventuell auch Persischer Ehrenpreis (Veronica persica). Die Blütchen sind winzig klein.
eventuell eine Ehrenpreis-Art



Worum es sich auf dem folgenden Bild handelt, ist mir schleierhaft. Das Blütchen ist winzig-winzig-klein, und vermutlich kann bei dieser starken Vergrößerung nur ein Experte sagen, was das für eine Pflanze ist.
noch unbekannt; winzig kleines Blütchen



Ich hoffe, dass sich über kurz oder lang ein paar Kenner auf diese Seite verirren, die bei der Bestimmung dieser Pflanzen weiterhelfen können. Ich sage schon jetzt: Vielen Dank!

Evelyns Hinweis (siehe Kommentar) ist wohl richtig. Dies ist wahrscheinlich das Behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuta), laut Wikipedia auch Ruderal-Schaumkraut, Gartenschaumkraut, Viermänniges Schaumkraut oder Vierstängel-Schaumkraut genannt.

Allerbesten Dank für den Hinweis!

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Sämtliche Aufnahmen entstanden am 30. März 2010 am Ufer des Sulzbachs, Sulzbachtalaue im südlichen Dudweiler.

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Frühlingsbote Huflattich

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Huflattich - Tussilago farfara

Huflattich - Tussilago farfara


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Frühlingsbote Huflattich – Tussilago farfara
Ein frühblühender Korbblütler

Heute – 10. März 2010 – bin ich mal wieder über die Sulzbachtalaue im südlichen Teil von Dudweiler spaziert (hier gibt es eine Google-Standortkarte zur Sulzbachtalaue). Über den Pflanzenwuchs gibt es nichts Besonderes zu berichten – da hat sich noch nichts getan (vor einer Woche, am 3. März, habe ich dort allerdings den ersten blühenden Löwenzahn dieser Saison entdeckt – das war wohl ein extrem frühes Exemplar). „Neu“ waren heute eine Bachstelze und ein anderer Vogel, den ich nur aus großer Distanz fotografieren aber auf der Grundlage der nicht sonderlich gelungenen Aufnahme (noch) nicht identifizieren konnte (Kopf und Brust grau, Flügel rötlichbraun, Schnabel gelb, Schwanz sehr dunkel, insgesamt etwas größer als die Bachstelze).
An dem kleinen Teich Im Wiesengrund (Ecke St. Avolder Straße / Im Kuhnenborn) habe ich zunächst die Sträucher fotografiert, an denen im Herbst die Weidenjungfern ihre Eier abgelegt haben. Direkt neben diesen Sträuchern habe ich ein paar kleine gelbe Blüten entdeckt, die sich nun allmählich entfalten wollen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Huflattich (Tussilago farfara). Der Huflattich gehört zu den Frühblühern (Blütezeit Februar – April). Er ist mir im letzten Jahr auf der Bergehalde Lydia aufgefallen, weil er dort auf dem öden Plateau bereits Mitte März kräftige gelbe Farbtupfer gesetzt hat.
Der lateinische Name leitet sich von tussis = Husten ab und verweist darauf, dass man diese Pflanze auch als Arzneipflanze verwendet hat. Wegen ihrer giftigen Alkaloid-Bestandteile wird sie heute nur noch als Beimischung zu Hustentees eingesetzt. Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern und bildet ganz ähnlich wie der Löwenzahn eine schöne Pusteblume. Die Blätter, die recht derb wirken, erscheinen erst nach der Blüte. Man findet den Huflattich recht häufig an Wegrändern, auf Brachen und in lichten Wäldern, aber offenkundig auch am Teichufer.

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Frühlingsblumen Krokus

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Biene an Krokus

Biene an Krokus


Die ersten Frühlingsboten – Biene an Krokus


Frühlingszauber
© Anna von Kocian

Zaghaft durchstoßen blaugrüne Spitzen
des ruhenden Waldschnees brüchige Haut.

Blass noch und schwach, doch erholt scheint die Sonne.
Ein Tropfenmeer glitzert von Kiefern herab,
lockt Triebe, das Blühen zu wagen.

Es knackt und es knistert,
das Eis bricht und weicht.

Ein Amselbalzruf, ein Hämmern des Spechtes
verkünden die Rückkehr der Liebe
und zaubern ein Lächeln in müde Gesichter.

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Die Aufnahme entstand am 25. Februar 2010 in Dudweiler, Im Rosenfeld.

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Schneeglöckchen

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Schneeglöckchen

Schneeglöckchen


Schneeglöcken – Der Frühling kommt


Frühe Wunder
© Heidrun Gemähling

Langsam taut
des Winters Hülle
weiße Glöckchen
drängen ans Licht
Winde säuseln
Wolken eilen

des Frühlings
Lüfte nahen

aus der Tiefe treiben Blüten
bunte Wunder reich an Zahl
und das Leben flüstert leise
verweilt im feuchten Grase.

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Aufnahme am 3. März 2010, Dudweiler, In den Welkertswiesen.

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