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Frühlingsbote Huflattich

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Huflattich - Tussilago farfara

Huflattich - Tussilago farfara


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Frühlingsbote Huflattich – Tussilago farfara
Ein frühblühender Korbblütler

Heute – 10. März 2010 – bin ich mal wieder über die Sulzbachtalaue im südlichen Teil von Dudweiler spaziert (hier gibt es eine Google-Standortkarte zur Sulzbachtalaue). Über den Pflanzenwuchs gibt es nichts Besonderes zu berichten – da hat sich noch nichts getan (vor einer Woche, am 3. März, habe ich dort allerdings den ersten blühenden Löwenzahn dieser Saison entdeckt – das war wohl ein extrem frühes Exemplar). „Neu“ waren heute eine Bachstelze und ein anderer Vogel, den ich nur aus großer Distanz fotografieren aber auf der Grundlage der nicht sonderlich gelungenen Aufnahme (noch) nicht identifizieren konnte (Kopf und Brust grau, Flügel rötlichbraun, Schnabel gelb, Schwanz sehr dunkel, insgesamt etwas größer als die Bachstelze).
An dem kleinen Teich Im Wiesengrund (Ecke St. Avolder Straße / Im Kuhnenborn) habe ich zunächst die Sträucher fotografiert, an denen im Herbst die Weidenjungfern ihre Eier abgelegt haben. Direkt neben diesen Sträuchern habe ich ein paar kleine gelbe Blüten entdeckt, die sich nun allmählich entfalten wollen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Huflattich (Tussilago farfara). Der Huflattich gehört zu den Frühblühern (Blütezeit Februar – April). Er ist mir im letzten Jahr auf der Bergehalde Lydia aufgefallen, weil er dort auf dem öden Plateau bereits Mitte März kräftige gelbe Farbtupfer gesetzt hat.
Der lateinische Name leitet sich von tussis = Husten ab und verweist darauf, dass man diese Pflanze auch als Arzneipflanze verwendet hat. Wegen ihrer giftigen Alkaloid-Bestandteile wird sie heute nur noch als Beimischung zu Hustentees eingesetzt. Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern und bildet ganz ähnlich wie der Löwenzahn eine schöne Pusteblume. Die Blätter, die recht derb wirken, erscheinen erst nach der Blüte. Man findet den Huflattich recht häufig an Wegrändern, auf Brachen und in lichten Wäldern, aber offenkundig auch am Teichufer.

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Frühlingsblumen Krokus

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Biene an Krokus

Biene an Krokus


Die ersten Frühlingsboten – Biene an Krokus


Frühlingszauber
© Anna von Kocian

Zaghaft durchstoßen blaugrüne Spitzen
des ruhenden Waldschnees brüchige Haut.

Blass noch und schwach, doch erholt scheint die Sonne.
Ein Tropfenmeer glitzert von Kiefern herab,
lockt Triebe, das Blühen zu wagen.

Es knackt und es knistert,
das Eis bricht und weicht.

Ein Amselbalzruf, ein Hämmern des Spechtes
verkünden die Rückkehr der Liebe
und zaubern ein Lächeln in müde Gesichter.

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Die Aufnahme entstand am 25. Februar 2010 in Dudweiler, Im Rosenfeld.

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Schneeglöckchen

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Schneeglöckchen

Schneeglöckchen


Schneeglöcken – Der Frühling kommt


Frühe Wunder
© Heidrun Gemähling

Langsam taut
des Winters Hülle
weiße Glöckchen
drängen ans Licht
Winde säuseln
Wolken eilen

des Frühlings
Lüfte nahen

aus der Tiefe treiben Blüten
bunte Wunder reich an Zahl
und das Leben flüstert leise
verweilt im feuchten Grase.

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Aufnahme am 3. März 2010, Dudweiler, In den Welkertswiesen.

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Schnee-Heide Erica carnea

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Schnee-Heide Erica carnea

Schnee-Heide – Blüten – Blütenpflanzen – Frühblüher – Frühlingsboten – Erica carnea – Heidekrautgewächse – Februar

Schnee-Heide
Erica carnea


Das Foto zeigt die erste voll blühende Pflanze, die mir in diesem Jahr begegnet ist – und zwar am 20. Februar 2010 im Garten des St.-Josef-Krankenhauses in Dudweiler.

Wenn meine Recherche richtig ist, dann handelt es sich hier um die Schnee-Heide (lat. Erica carnea), ein Heidekrautgewächs. In Heiko Bellmann „Der große Kosmos Pflanzenführer“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2007) ist die Schnee-Heide auf Seite 23 rechts oben beschrieben, in Wilfried Stichmann „Der große Kosmos-Naturführer. Tiere und Pflanzen“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2005) auf Seite 534, Nr. 2. Anhand der dortigen Abbildungen, insbesondere bei Bellmann, habe ich eigentlich wenig Zweifel an der Zuordnung. Sollte ich mich dennoch geirrt haben, bin ich für jede Richtigstellung dankbar.

Bellmann beschreibt die Schnee-Heide als „Nur bis 25 cm hoher, kriechender immergrüner Zwergstrauch mit niedrigliegenden dünnen Zweigen“. Genau so sah die Pflanze auch aus. Als Blütezeit wird März bis Juni angegeben. Der Name rührt daher, dass die Blüten oft schon vor der Schneeschmelze erscheinen. Demnach wäre eine Blüte Mitte Februar nicht verwunderlich. Das Verbreitungsgebiet befindet sich wohl vorwiegend in den Alpen „In den Kalkalpen in Kiefernwäldern und im Krummholzgürtel; mit den Alpenflüssen abwärts bis in die Wälder des Alpenvorlandes“ (Stichmann, S. 534). Da diese Art auch als sehr beliebte Gartenpflanze beschrieben wird, hat sie den Weg wohl auch ins Saarland geschafft.

Nun bin ich gespannt, welche Pflanze mich als Nächste mit winterlich früher Blütenpracht erfreuen wird. Als Pflanzenlaie kommt mir natürlich das Schneeglöckchen in den Sinn. Mit Krokussen rechne ich erst ein wenig später. Womöglich kommt es aber auch ganz anders. Ich werde auf jeden Fall die Augen aufhalten; und da für die kommende Woche deutlich ansteigende Temperaturen (über 10 Grad) vorhergesagt werden, dürften sich wohl bald schon die nächsten Blüten hervorwagen.

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