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Reiherschnabel

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Reiherschnabel - Erodium

Reiherschnabel - Erodium




Reiherschnabel
Erodium sp.


Man nehme …
© Katharina Britzen

Man nehme
eine Prise Vogelsang,
dazu ein Fuder Tatendrang,
kippe eine Kelle Morgentau
in das unendlich Himmelsblau,
verknete eine Handvoll Fröhlichkeit,
zudem ein Bündel Veilchen halt bereit,
in den Rucksack zwei Pfund Wanderlust,
hinweg mit diesem Doppelzentner Frust,
gieß’ nen Bottich Liebesglück hinzu,
dann vergehn drei Körner Leid im Nu,
verrühr‘ es mit der Flasche Sonnenschein,
das Ganze in ein Faß mit Lachen rein,
verzier es mit fünf Schmetterlingen,
traue dich, drei Lieder laut zu singen,
spinne ein, zwei Kilometer Zuversicht,
komponier ein Vierzeiler-Reimgedicht,
vermische alles mit zehn Spritzern Grün
und du wirst sehn, nicht allein die Hoffnung,
auch die Anemonen, Tulpen, Hyazinthen
werden blühn.


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Das Foto entstand am 21. April 2010 auf der Sulzbachtalaue in Dudweiler.
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Sternmiere Stellaria

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Sternmiere - Stellaria

Sternmiere - Stellaria




Sternmiere
Stellaria Nelkengewächse, Kreuzblütlerverwandte



Gute und schlechte Tage
© Arnd Helsson

Es hat der Mensch, ganz ohne Frage,
mal gute und mal schlechte Tage.
Mal ist er schwach und fühlt sich krank,
doch meistens geht’s ihm gottseidank
so gut, dass er mit großer Freude
genießt das Hier und Jetzt und Heute.


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Die Aufnahme entstand am 27. April 2010 am Bahndamm bei Wilhelmshöhe (Dudweiler).
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Frühlingsbote Huflattich

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Huflattich - Tussilago farfara

Huflattich - Tussilago farfara


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Frühlingsbote Huflattich – Tussilago farfara
Ein frühblühender Korbblütler

Heute – 10. März 2010 – bin ich mal wieder über die Sulzbachtalaue im südlichen Teil von Dudweiler spaziert (hier gibt es eine Google-Standortkarte zur Sulzbachtalaue). Über den Pflanzenwuchs gibt es nichts Besonderes zu berichten – da hat sich noch nichts getan (vor einer Woche, am 3. März, habe ich dort allerdings den ersten blühenden Löwenzahn dieser Saison entdeckt – das war wohl ein extrem frühes Exemplar). „Neu“ waren heute eine Bachstelze und ein anderer Vogel, den ich nur aus großer Distanz fotografieren aber auf der Grundlage der nicht sonderlich gelungenen Aufnahme (noch) nicht identifizieren konnte (Kopf und Brust grau, Flügel rötlichbraun, Schnabel gelb, Schwanz sehr dunkel, insgesamt etwas größer als die Bachstelze).
An dem kleinen Teich Im Wiesengrund (Ecke St. Avolder Straße / Im Kuhnenborn) habe ich zunächst die Sträucher fotografiert, an denen im Herbst die Weidenjungfern ihre Eier abgelegt haben. Direkt neben diesen Sträuchern habe ich ein paar kleine gelbe Blüten entdeckt, die sich nun allmählich entfalten wollen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Huflattich (Tussilago farfara). Der Huflattich gehört zu den Frühblühern (Blütezeit Februar – April). Er ist mir im letzten Jahr auf der Bergehalde Lydia aufgefallen, weil er dort auf dem öden Plateau bereits Mitte März kräftige gelbe Farbtupfer gesetzt hat.
Der lateinische Name leitet sich von tussis = Husten ab und verweist darauf, dass man diese Pflanze auch als Arzneipflanze verwendet hat. Wegen ihrer giftigen Alkaloid-Bestandteile wird sie heute nur noch als Beimischung zu Hustentees eingesetzt. Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern und bildet ganz ähnlich wie der Löwenzahn eine schöne Pusteblume. Die Blätter, die recht derb wirken, erscheinen erst nach der Blüte. Man findet den Huflattich recht häufig an Wegrändern, auf Brachen und in lichten Wäldern, aber offenkundig auch am Teichufer.

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Frühlingsblumen Krokus

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Biene an Krokus

Biene an Krokus


Die ersten Frühlingsboten – Biene an Krokus


Frühlingszauber
© Anna von Kocian

Zaghaft durchstoßen blaugrüne Spitzen
des ruhenden Waldschnees brüchige Haut.

Blass noch und schwach, doch erholt scheint die Sonne.
Ein Tropfenmeer glitzert von Kiefern herab,
lockt Triebe, das Blühen zu wagen.

Es knackt und es knistert,
das Eis bricht und weicht.

Ein Amselbalzruf, ein Hämmern des Spechtes
verkünden die Rückkehr der Liebe
und zaubern ein Lächeln in müde Gesichter.

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Die Aufnahme entstand am 25. Februar 2010 in Dudweiler, Im Rosenfeld.

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Schneeglöckchen

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Schneeglöckchen

Schneeglöckchen


Schneeglöcken – Der Frühling kommt


Frühe Wunder
© Heidrun Gemähling

Langsam taut
des Winters Hülle
weiße Glöckchen
drängen ans Licht
Winde säuseln
Wolken eilen

des Frühlings
Lüfte nahen

aus der Tiefe treiben Blüten
bunte Wunder reich an Zahl
und das Leben flüstert leise
verweilt im feuchten Grase.

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Aufnahme am 3. März 2010, Dudweiler, In den Welkertswiesen.

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