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Blumenwiese

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Bunte Blumenwiese

Bunte Blumenwiese


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Blumenwiese Mai/Juni

Heute gibt es mal keine einzelne Blüte in Nahaufnahme, sondern ein kleines Wiesenblumen-Potpourri. So schön bunt sollte eine Frühlingswiese aussehen.

Die Aufnahme entstand am 02. Juni 2010 auf der Sulzbachtalaue in Dudweiler. Dort bin ich in den letzten Wochen sehr oft entlanggestreift. Unter allen Orten, die ich in der letzten Zeit besucht habe, ist dort die größte Vielfalt an wildwachsenden Wiesenpflanzen zu bewundern. Nach einem Spaziergang hatte ich mal aus dem Gedächtnis notiert, welche Pflanzen ich dort angetroffen habe – dabei kam ich auf über vierzig Arten. Nicht enthalten sind mehrere Arten, die ich nicht mit einiger Sicherheit bestimmen kann, sowie die zahlreichen Gräser-Arten. Die verschiedenen Pflanzenarten sind natürlich nicht in gleicher Häufigkeit anzutreffen. Einige Arten, wie zum Beispiel Margeriten, Löwenzahn, Hahnenfuß und Rotklee finden sich zu Hunderten und Tausenden, andere finden sich nur in sehr kleiner Stückzahl an eng umschriebenen Stellen, zum Beispiel der Acker-Krummhals und die Kornblume.

Auf dem Foto sehen wir in der Mitte eine Glockenblume (Campanula; Korbblütlerverwandte). Diese hat ihre Blüte in den letzten Maitagen begonnen.

Schon einige Wochen länger blühen die Margeriten (Leucantheum; Korbblütlerverwandte), die mit ihrem leuchtenden Weiß und Gelb große Blütenteppiche bilden.

Bei den winzigen weißen Blütchen handelt es sich vermutlich um Hornkraut (Cerastium; Kreuzblütlerverwandte). Hieran haben wohl vor allem die Hornkraut-Tageulchen ihre Freude, die in großer Zahl rumflattern (hier gibt es einen „Wiesen-Krimi“, in dem ein Hornkraut-Tageulchen eine traurige Rolle spielt).

Der Rot-Klee (Trifolium pratense; Schmetterlingsblütler, Rosenverwandte) ist mit seinen roten Knöpfchen unverkennbar.

Klee-Arten gibt es nicht nur in Rot und Weiß (Letzteres nicht im Bild), sondern auch in Gelb. Bei den knolligen gelben Blüten, die zum Beispiel rechts unten zu sehen sind, handelt es sich um Hornklee (Lotus; Schmetterlingsblütler, Rosenverwandte) und die kleinen gelben Knöpfchen, die unter anderem links unten zu sehen sind, sind Hopfenklee (Medicago lupulina; Schmetterlingsblütler, Rosenverwandte).

Gelb leuchtet auch der Hahnenfuß (Ranunculus; Kreuzblütlerverwandte), zum Beispiel unten in der Mitte oder oben links.

Oben in der Mitte, „über“ der Glockenblume, ist wohl noch eine Wicke (Vicia; Schmetterlingsblütler, Rosenverwandte) zu sehen.

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Schnee-Heide Erica carnea

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Schnee-Heide Erica carnea

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Schnee-Heide
Erica carnea


Das Foto zeigt die erste voll blühende Pflanze, die mir in diesem Jahr begegnet ist – und zwar am 20. Februar 2010 im Garten des St.-Josef-Krankenhauses in Dudweiler.

Wenn meine Recherche richtig ist, dann handelt es sich hier um die Schnee-Heide (lat. Erica carnea), ein Heidekrautgewächs. In Heiko Bellmann „Der große Kosmos Pflanzenführer“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2007) ist die Schnee-Heide auf Seite 23 rechts oben beschrieben, in Wilfried Stichmann „Der große Kosmos-Naturführer. Tiere und Pflanzen“ (Stuttgart, Franck-Kosmos Verlags-GmbH, 2005) auf Seite 534, Nr. 2. Anhand der dortigen Abbildungen, insbesondere bei Bellmann, habe ich eigentlich wenig Zweifel an der Zuordnung. Sollte ich mich dennoch geirrt haben, bin ich für jede Richtigstellung dankbar.

Bellmann beschreibt die Schnee-Heide als „Nur bis 25 cm hoher, kriechender immergrüner Zwergstrauch mit niedrigliegenden dünnen Zweigen“. Genau so sah die Pflanze auch aus. Als Blütezeit wird März bis Juni angegeben. Der Name rührt daher, dass die Blüten oft schon vor der Schneeschmelze erscheinen. Demnach wäre eine Blüte Mitte Februar nicht verwunderlich. Das Verbreitungsgebiet befindet sich wohl vorwiegend in den Alpen „In den Kalkalpen in Kiefernwäldern und im Krummholzgürtel; mit den Alpenflüssen abwärts bis in die Wälder des Alpenvorlandes“ (Stichmann, S. 534). Da diese Art auch als sehr beliebte Gartenpflanze beschrieben wird, hat sie den Weg wohl auch ins Saarland geschafft.

Nun bin ich gespannt, welche Pflanze mich als Nächste mit winterlich früher Blütenpracht erfreuen wird. Als Pflanzenlaie kommt mir natürlich das Schneeglöckchen in den Sinn. Mit Krokussen rechne ich erst ein wenig später. Womöglich kommt es aber auch ganz anders. Ich werde auf jeden Fall die Augen aufhalten; und da für die kommende Woche deutlich ansteigende Temperaturen (über 10 Grad) vorhergesagt werden, dürften sich wohl bald schon die nächsten Blüten hervorwagen.

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