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Schock an der Sulzbachtalaue

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Schock: Kahlrasur der Sulzbachtalaue!

Als ich am Montag (27. Juli 2009) zur Sulzbachtalaue kam, bekam ich gleich einen Schock: Arbeiter waren gerade dabei, das Gelände kahlzurasieren. Die linke Seite (am Rande der Sulzbachtalstraße) war – wie man auf dem Foto gut sieht – schon fast vollständig kahl. Die rechte Seite war Gott sei Dank noch unberührt.

Sulzbachttalaue Dudweiler

Sulzbachttalaue Dudweiler

Während vom linken Ufer her die Schneidemaschinen lärmten, konnte ich auf der rechten Seite noch ein paar schöne Fotos machen. Unter anderem habe ich die schönste und farbenprächtigste Fliege fotografiert, die mir jemals begegenet ist. Man kann sie hier bewundern.

Als ich so beim Fotografieren war, fragte einer der Arbeiter vom anderen Ufer, was da Interessantes zu sehen sei. Eigentlich hätte ich anworten müssen: „Das, was Sie gerade kaputtmachen.“ Aber das wäre ungerecht gewesen, schließlich tat der Gute nur seine Arbeit (und außerdem ist es wichtig, dass auch diese Arbeit getan wird). Also antwortete ich freundlich: „Schmetterlinge, Insekten, Blumen und Pflanzen. Davon gibt es hier ja reichlich.“

Hier ein paar Bilder vom vorerst letzten Besuch der Sulzbachtalaue.

Hier handelt es sich wohl um Kamille in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.

Kamille

Kamille

Zu welcher Pflanze dieser Wuschelkopf gehört, kann ich nicht genau sagen. Hier hoffe ich auf Unterstützung von Fachkundigen.

Wuschelkopf

Wuschelkopf

Diesem Marienkäfer hat es auf einer Königskerze offenbar gut gefallen.

Marienkäfer auf Königskerze

Marienkäfer auf Königskerze

Und auch diese Wanze ließ es sich auf der Königskerze gutgehen.

Wanze auf Königskerze

Wanze auf Königskerze

Wegen der Kahlrasur wird sich nun leider ein Besuch der Sulzbachtalaue für längere Zeit nicht lohnen. Das wird einige Wochen dauern, bis die Vegetation nachgewachsen ist und die Aue wieder ein Paradies für Insekten und ein wenig sonderliche Fotografen darstellt.

In der Zwischenzeit muss ich andere Orte besuchen und hoffen, dass die Mäharbeiter nur langsam vorankommen, so dass es immer ein paar Flecken gibt, an denen die Natur sich lange genug entfalten konnte.
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Written by Ronald

Januar 7, 2010 at 17:20